By Heike Bickeböller, Christine Fischer

Die speziellen Strukturen des menschlichen Genoms und die Regeln der Vererbung erfordern spezielle statistische Methoden zur examine genetischer und umweltbedingter Faktoren von Gesundheit und Krankheit. Dieses Lehrbuch gibt einen umfassenden und leicht verständlichen Einstieg in die statistischen Methoden der Genetischen Epidemiologie und deren Terminologie. Nach einer kurzen und einführenden Zusammenfassung der besonders benötigten Grundlagen der Human- und Populationsgenetik sowie der Studienplanung und Statistik werden die drei Hauptgruppen der Analyseverfahren zur familiären Aggregation, zur Kopplung und zur Assoziation ausführlich dargestellt. Abgerundet und ergänzt wird das Buch durch das in der humangenetischen Praxis wichtige Thema der Risikoberechnung. Anschauliche Bilder und kleine Ausflüge in die Geschichte lockern die Darstellung auf. Hinweise auf ausgewählte Literatur, software program und Webseiten

Show description

Read or Download Einfuhrung in die Genetische Epidemiologie (Statistik und ihre Anwendungen) PDF

Best genetics books

The Genetics of Renal Disease

Guy's sanatorium, London, united kingdom. presents a entire account of the hereditary nephropathies and extra generalized problems which can have an effect on the renal tract. formerly released because the Genetics of Renal Tract issues, by way of M. D'A Crawfurd, c1988. For scientific geneticists and researchers. Illustrated.

Molecular Genetics Medicine

Carrying on with to maintain speed with development in human molecular genetics, quantity four of Molecular Genetic drugs stories 5 new parts of severe significance. bankruptcy 1 experiences the molecular mechanisms that experience beenunraveled within the pathogenesis of eye illnesses. the second one bankruptcy explains the extraordinary new precept if genomic imprinting, or epigenetic amendment imposed by way of parental historical past.

Additional resources for Einfuhrung in die Genetische Epidemiologie (Statistik und ihre Anwendungen)

Sample text

46 1. Grundlagen Manchmal lassen sich durch diese Subgruppenbildung f¨ ur eine komplexe Erkrankung Mendelsche Unterformen herauskristallisieren. Die hierf¨ ur verantwortlichen Gene, die man auch als Hauptgene bezeichnet, sind in der Bev¨olkerung sehr selten. Andere genetische Risikofaktoren k¨onnen in der Bev¨olkerung h¨aufig sein, und haben dann relativ zu Hauptgenen eine deutlich kleinere Penetranz. Wenn es bei den Krankheiten einige wenige solcher Risikogene gibt, spricht man von Oligogenen. Außerdem k¨onnen auch noch sogenannte polygene Effekte vorhanden sein, bei denen viele Loci einen jeweils kleinen Effekt aufweisen.

Haplotypen spielen in der genetischen Diagnostik und in vielen Bereichen der Genetischen Epidemiologie eine wichtige Rolle. 4 Mutationstypen Mutationen sind Zufallsereignisse, die zu Ver¨anderungen der DNA bei der Mitose in somatischen Zellen (somatische Mutationen) oder bei der Meiose (Keimzellmutationen) f¨ uhren. Dabei wird h¨aufig sowohl der Prozess als auch das Ergebnis als Mutation bezeichnet. , oder Translokationen) lassen sich im Mikroskop entdecken. Ihre Untersuchung ist Gegenstand der Zytogenetik.

4). Im klassischen monogenen Mendelschen Modell wird die Erkrankung durch ein einzelnes Gen bestimmt. Die Penetranzen nehmen nur die Werte 0 und 1 an. H¨ aufig wird angenommen, dass der Locus D biallelisch ist. Das disponierende Allel sei mit D und das normale Allel mit d bezeichnet. Damit hat ein Individuum vier m¨ ogliche geordnete Genotypen (DD, Dd, dD, dd) und drei m¨ ogliche ungeordnete Genotypen (DD, Dd, dd). Bei geordneten Genotypen wird unterschieden, ob das Allel vom Vater oder von der Mutter stammt, bei ungeordneten Genotypen nicht.

Download PDF sample

Rated 4.74 of 5 – based on 4 votes