By Dirk Konietzka, Michaela Kreyenfeld

Trotz der offensichtlichen sozialpolitischen Relevanz und großen medialen Aufmerksamkeit des Phänomens Kinderlosigkeit sind das Ausmaß, die Ursachen und die Konsequenzen der Kinderlosigkeit in Deutschland bislang unzureichend untersucht worden, mit der Folge, dass in öffentlichen Debatten eine unkritische Verwendung irreführender, wenn nicht falscher Angaben über Kinderlosigkeit vorherrscht. Das Ziel des Bandes besteht vor diesem Hintergrund darin, das Phänomen der Kinderlosigkeit in Deutschland analytisch differenziert zu durchdringen und belastbare Daten und Ergebnisse über das Ausmaß und die Struktur, die Ursachen und Folgen von Kinderlosigkeit zu präsentieren.

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Zeitschrift für Familienforschung 17: 22- 40. Schmitt, C. (2005): Kinderlosigkeit bei Männern – Geschlechtsspezifische Determinanten ausbleibender Elternschaft. / Hank, K. ): Männer – Das ‚vernachlässigte’ Geschlecht in der Familienforschung. Zeitschrift für Familienforschung. Sonderband 4: 7-43. F. (1996): Bewusst kinderlose Ehepaare. Zeitschrift für Frauenforschung 14: 128-137. Michaela Kreyenfeld und Dirk Konietzka 41 Smallwood, S. (2003): Fertility assumptions for the 2002-based national population projections.

2004): Is the second demographic transition a useful research concept: Questions and answers. Vienna Yearbook of Population Research 2004: 4-10. E. (1973): Voluntary childlessness: A neglected area of family study. The Family Coordinator 22: 199-205. E. (1979): Voluntary childlessness: A review of issues and evidence. Marriage and Family Review 2: 1-25. D. (1994): Characteristics associated with impaired fecundity in the United States. Family Planning Perspective 26: 18-221. / Dümmler, K. (2005): The influence of qualification on women’s childlessness in West Germany: Age and cohort effects analyses with the German Microcensus.

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