By Matthias Horx

Was once unsere Welt bewegt

Megatrends markieren die großen Veränderungen der Gesellschaft, sie wirken international, langfristig, tiefgreifend: die Globalisierung etwa, die Verschiebung der Altersstruktur, Individualisierung oder die immer wichtigere Rolle der Frauen. Matthias Horx beschreibt die innere Dynamik dieser Treiber des Wandels und erläutert ihre Rolle für den Fortschritt in den komplexen Zusammenhängen der modernen Welt. Vielen erscheint diese unübersichtlich, chaotisch, auf dem Weg in den Abgrund. Dabei sind heutige Gesellschaften aufgrund ihrer Vielschichtigkeit und Vernetzung robuster und viel eher in der Lage, neue Wege einzuschlagen. Wie immer ideensprühend und unterhaltsam verknüpft Matthias Horx die examine der Wandlungskräfte mit einem Blick auf die wichtigsten Megatrends.

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Nachhaltig belastet bis ins 20. Jahrhundert hinein durch hohe Reparationszahlungen an die einstige Kolonialmacht Frankreich, schaffte es Haiti nie zu einer halbwegs stabilen wirtschaftlichen und politischen Verfassung. Hinzu kommen Erdbeben und Wirbelstürme, die die spärliche Infrastruktur immer wieder zerstören. In seinem »Law of Evolutionary Potential« analysiert der Historiker Elman Service 1960 die kollektiv-psychologischen Auswirkungen langer Unterdrückungsphasen. 6 Haitianer haben nicht viele positive Erfahrungen mit sich selbst und ihren Mitmenschen machen können.

Der erste berechtigte Einwand lautet, dass dies ja nicht für alle Frauen auf der Welt gilt. Es ignoriert die Tragödien. Er vernachlässigt die Verlierer. Aber auch, wenn man die armen Länder auf dem Planeten seit 1955 verfolgt, ist es schwer, wirkliche Verschlechterungen zu finden. Nur in sechs Ländern (von knapp 200, die es heute auf der Welt gibt) sank das mittlere Einkommen – in Afghanistan, Haiti, Kongo, Sierra Leone, Liberia und Somalia. Die Lebenserwartung ging in drei zurück (Zimbabwe, Swaziland, Birma), in einigen, wie Russland und Turkmenistan, ging sie bis vor einigen Jahren zurück, steigt aber derzeit wieder an.

Doch zunächst müssen wir uns kurz mit einem hartnäckigen Mythos auseinandersetzen, der uns den nüchternen Blick auf die Zukunft verstellt: dem Untergangsmythos. 3 Der Untergangsmythos Der junge Oswald Spengler war ein ängstliches Kind mit großer Phantasie und starkem Geltungsdrang. 1880 als Sohn eines Postsekretärs im Harz geboren, erinnerte er sich an seine Jugend als eine »durch Kopfschmerzen und Lebensangst geprägte Zeit«. Von 1899 an studierte er in Halle Naturwissenschaften und Pädagogik. Als er 1908 eine Gymnasiallehrerstelle in Hamburg angeboten bekam, erlitt er schon beim Anblick des Schulgebäudes einen Nervenzusammenbruch.

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