By Eva Johanna Schweitzer, Steffen Albrecht

In keinem anderen deutschen Wahlkampf stand die politische Online-Kommunikation bislang derart im Vordergrund wie zur Bundestagswahl 2009. Unter dem Eindruck der amerikanischen Web-Innovationen suchten hiesige Parteistrategen alle sign in des modernen E-Campaigning zu ziehen und das net gleichfalls als neues 'Leitmedium' der politischen Kampagne zu verankern. Wie sah dieses Unterfangen genau aus? Welche Strategien verfolgten politische Organisationen und Kandidaten im Netz und welche Resonanz erfuhr der Wahlkampf unter den Online-Nutzern? Diese Fragen beleuchtet der vorliegende Band anhand von empirischen Fallstudien zu den verschiedenen Formaten der deutschen Internetkampagne.

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Das Experimentieren findet hierbei nicht im geschlossenen Labor statt, sondern in den meisten Fällen innerhalb bereits etablierter Nutzungskulturen der digitalen Medien, auch wenn diese nicht zwangsläufig politisch geprägt sind. Es ist das Zusammenspiel von derartigen Nutzungskulturen mit den in der Technik angelegten Potenzialen (affordances), aus dem sich Effekte der Online-Dienste auf die Kommunikation im Wahlkampf ergeben. Welche Wirkungen dabei im Einzelnen beobachtet werden können, zeigt ein Blick auf den bisherigen Forschungsstand zum Thema E-Campaigning.

2007) vor allem Alter und Geschlecht der Kandidaten, die Ressourcenstärke der Partei sowie das formale Bildungsniveau und die Internetaffinität im jeweiligen Wahlkreis. Zusätzlich beeinflussen strategische Variablen das Ausmaß des E-Campaigning, etwa die Wettbewerbssituation im Wahlkampf (unentschiedene und umkämpfte Wahlen führen zu einem stärkeren Engagement), die Online-Aktivität der Konkurrenten, die Kampagnenposition des Akteurs (Amtsinhaber vs. Herausforderer) oder seine ideologische Ausrichtung (vgl.

0, nur in sehr geringem Maße ausschöpfen. Dabei schnitten die Kandidaten der SPD am besten ab, gefolgt von Vertretern der CDU/CSU, FDP, Grünen und Linkspartei. Dies lässt sich, so die Autoren, auf die Ressourcenstärke der jeweiligen Organisationen zurückführen. Das geringe Engagement auf Social Network Sites, Twitter und YouTube erklären die Verfasser durch deren relative Neuheit. 0-Formate in den nächsten Jahren stärker in die Kampagnenaktivitäten der Kandidaten eingebunden werden. Im letzten Abschnitt des Bandes werden die Wechselbeziehungen und Unterschiede zwischen alten und neuen Medien im Wahlkampf untersucht.

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